Allgemeine Geschäftsbedingungen

I. GELTUNGSBEREICH

1. Diese Geschäftsbedingungen werden zwischen der Yadi Concepts GmbH (Auftragnehmer) und ihren Kunden (Auftraggeber) vereinbart. Sie gelten für jegliche rechtsgeschäftliche Verbindung zwi- schen dem Auftragnehmer und seinem Auftraggeber (gemeinsam: die Parteien), beispielhaft, aber nicht abschließend also für Veranstaltungen, Caterings, Reservierungen, die mietweise Überlas- sung/Nutzung von Veranstaltungsräumen (Innen- und Außenbereiche) sowie für alle in diesem Zu- sammenhang erbrachten weiteren Leistungen des Auftragnehmers.

2. Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden nur Anwendung, wenn diesen ausdrücklich und schriftlich zugestimmt wurde.

II. VERTRAGSABSCHLUSS, -PARTNER, -HAFTUNG

Vertragliche Vereinbarungen zwischen den Parteien bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. 

2. Die Haftung des Auftragnehmers für Pflichtverletzungen ist ausgeschlossen. Dieser Haftungsausschluss gilt in den folgenden zwei Fällen nicht: (1) für Verletzungen von Leben, Körper oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Auftragnehmers der einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters der Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers beruhen. (2) Für sonstige Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Auftragnehmers oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers beruhen. Ebenfalls nicht ausgeschlossen ist das Recht sich bei Pflichtverletzung unter den gesetzlichen Voraussetzungen vom Vertrag zu lösen. 

3. Der Auftraggeber hat für Verluste oder Beschädigungen, die durch seine Erfüllungsgehilfen oder Veranstaltungsteilnehmer verursacht worden sind, ebenso einzustehen, wie für Verluste und Beschädigungen, die er selbst verursacht hat. 

4. Soweit der Auftragnehmer für den Auftraggeber auf dessen Veranlassung technische und sonstige Einrichtungen beschafft, handelt der Auftragnehmer im Namen, in Vollmacht und Rechnung des Auftraggebers. Der Auftraggeber haftet für die pflegliche Behandlung und die ordnungsgemäße Rückgabe. Er stellt den Auftragnehmer von allen Ansprüchen Dritter aus der Überlassung dieser Einrichtungen frei. 

5. Die Verwendung von eigenen elektrischen Anlagen des Auftraggebers unter Nutzung des Stromnetzes der Veranstaltungsstätte, bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers. Durch die Verwendung dieser Anlagen und Geräte auftretenden Störungen oder Beschädigungen an technischen Anlagen der Veranstaltungsstätten, gehen zu Lasten des Auftraggebers. Der Auftragnehmer haftet nur dann, wenn er die Störung oder Beschädigung zu vertreten hat. Die entstehenden Stromkosten darf der Auftragnehmer nach billigem Ermessen pauschal erfassen und in Rechnung stellen. 

6. Der Auftragnehmer haftet nicht für den Verlust, Untergang oder die Beschädigung von Gegenständen des Auftraggebers oder seiner Gäste. Dieser Ausschluss gilt dann nicht, wenn der Auftragnehmer grob fahrlässig eine Pflicht verletzt oder ein gesetzlicher Vertreter oder Erfüllungsgehilfe des Auftragnehmers vorsätzlich oder grob fahrlässig eine Pflicht verletzt. Die Versicherung für eingebrachte Sachen hat der Auftraggeber selbst zu besorgen. 

7. Ausstellungs- und sonstige Gegenstände sowie eigenes Dekorationsmaterial darf der Auftraggeber nur verwenden, wenn der Auftragnehmer ausdrücklich einwilligt. Auch in diesem Fall ist der Auftraggeber dafür verantwortlich, dass diese Gegenstände und das Dekorationsmaterial allen gesetzlichen, insbesondere, aber nicht ausschließlich, auch den feuerpolizeilichen Anforderungen entsprechen. Der Auftragnehmer darf seine Einwilligung auch von einem behördlichen Nachweis abhängig machen. Nach dem Ende einer Veranstaltung sind alle Gegenstände unverzüglich und auf Rechnung des Auftraggebers von diesem zu entfernen. 

Leistungen, Preis, Zahlung, Aufrechnung, Inkasso

1. Rechnungen des Auftragnehmers ohne Fälligkeitsdatum sind binnen 10 Tagen ab Zugang ohne Abzug fällig. 

2. Der Auftragnehmer verlangt für alle Aufträge über 800€ eine Vorauszahlung i.h.v. 50% der vereinbarten Bruttosumme. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, bei verspätetem Zahlungseingang den Auftrag zu stornieren.

3. Eine Aufrechnung, eine Minderung sowie ein Zurückbehaltungsrecht des Auftraggebers sind ausgeschlossen. Dies gilt nicht für unstreitige oder rechtskräftige festgestellte Forderung des Auftraggebers gegenüber dem Auftragnehmer.  

4. Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils gültigen Mehrwertsteuer. Sind im Einzelfall keine Preise vereinbart worden, gelten die in unserer Preisliste neuesten Datums aufgeführten Preise. Zu einer Preiserhöhung ist der Auftragnehmer berechtigt, wenn sich die dem vereinbarten Entgelt zugrundeliegenden Löhne und Kosten erhöhen und zw. Vertragsabschluss und Lieferung mehr als vier Monate liegen.

5. Der Auftragnehmer reicht nach der 2. Mahnung ohne weitere Kommunikation die Forderung an ein Inkassounternehmen ein. Ab diesem Zeitpunkt ist der alleinige Ansprechpartner zur Forderung das jeweilige Inkassounternehmen. Eine Rückabwicklung ist nicht möglich.

Liefer & Abholgebühren FÜR CATERINGS

Die Transportkosten für Anlieferung und Abholung sind vom Auftraggeber zu tragen, ebenso die vereinbarten Logistikerkosten. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die für die Veranstaltung zur Verfügung gestellten Geräte pfleglich zu behandeln und zurückzugeben. 

Nahlieferung: (Innerhalb 5 min Fußweg von der jeweiligen Location)
Anlieferung 8€
Abholung 8€

Innerhalb Frankfurt am Main berechnen wir folgende Gebühren: (einfache Anlieferung/ Abholung)
Anlieferung: 17€
Abholung: 17€

Für die Anlieferung & Abholung außerhalb von Frankfurt am Main berechnen wir zusätzlich zu den Anliefer- und Abholgebühren:
35 cent/km

Je nach Aufwand berechnen wir pro Logistiker 15€ Logistikerkosten.

Zusätzliche Bestimmungen für Veranstaltungen

1. Der Auftraggeber hat dem Auftragnehmer die endgültige Teilnehmerzahl bis spätestens 4 Werktage vor dem Termin der Veranstaltung mitzuteilen. 

2. Negative Abweichungen gegenüber der mitgeteilten Teilnehmerzahl können nicht berücksichtigt werden und gehen zu Lasten des Auftraggebers. Bei einer Abweichung über 10 % kann der Auftragnehmer die vereinbarten Preise nach billigem Ermessen neu festsetzen. Bei positiver Abweichung wird aufgrund der tatsächlichen Teilnehmerzahl abgerechnet. 

3. Der Auftraggeber ist grundsätzlich nicht berechtigt, Speisen und/oder Getränke zu den Veranstaltungen mitzubringen. In begründeten Einzelfällen kann der Auftragnehmer in eine entsprechende Ausnahme einwilligen. Diese bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. In diesen Fällen wird dann eine Service-Gebühr bzw. Korkengeld berechnet.

4. Konsumieren der Auftraggeber und seine Gäste Speisen oder Getränke, die über die vereinbarte Menge hinausgehen, so muss der Auftraggeber diese gesondert bezahlen.  

5. Der Auftraggeber ist verpflichtet, dem Auftragnehmer unaufgefordert mitzuteilen, wenn die Leistungserbringung und/oder die Veranstaltung aufgrund ihres Inhalts oder Charakters geeignet sind, öffentliches Interesse hervorzurufen oder Belange des Auftragnehmers zu beeinträchtigen oder zu gefährden.

6. Zeitungsanzeigen sowie sonstige Werbemaßnahmen oder Veröffentlichungen, insbesondere Einladungen zu politischen oder religiösen Veranstaltungen oder Verkaufsveranstaltungen, die einen Bezug zum Auftragnehmer herstellen, bedürfen der schriftlichen Einwilligung durch den Auftragnehmer.

Rücktritt des AUFTRAGGEBERS 

1. Ein Rücktritt muss schriftlich erklärt werden. Erfolgt diese nicht, so ist der Auftraggeber, wenn er vertragliche Leistungen nicht in Anspruch nimmt, verpflichtet, dem Auftragnehmer die vereinbarte Gegenleistung zu bezahlen. Dies gilt nicht in Fällen des Leistungsverzuges des Auftragnehmers oder einer von ihr zu vertretenden Unmöglichkeit der Leistungserbringung. 

2. Sofern ein vertragliches Rücktrittsrecht vereinbart wurde, kann der Auftraggeber bis zum vereinbarten Termin zurücktreten.

3. Erscheint der Auftraggeber zu einem Veranstaltungstermin nicht oder kündigt er vorher an, die Leistung nicht anzunehmen, kann der Auftragnehmer dem Auftraggeber wie folgt in Rechnung stellen: 

  • Bis 14 Tage vor dem Veranstaltungsdatum kostenfrei
  • 7-13 Tage vor Veranstaltungsdatum 40% vom vereinbarten Preis 
  • 3-6 Tage vor Veranstaltungsdatum 60% vom vereinbarten Preis 
  • 0 – 3 Tage vor Veranstaltungsdatum 90% vom vereinbarten Preis 

4. Bei Berechnung der Fristen wird der Tag, an dem die Erklärung dem Auftragnehmer zugeht, nicht mitberechnet. 

Rücktritt durch den Auftragnehmer/ ABBRUCH

1. Über die gesetzlichen Gründe hinaus vereinbaren die Parteien ein vertragliches Rücktrittsrecht des Auftragnehmers in den folgenden Fällen:  

  • Vereinbarte oder angeforderte Vorauszahlungen nicht fristgerecht geleistet werden gem. Ziffer III. Punkt 2 ohne auf einen etwa entstehenden Ausfallschaden zu verzichten.
  • Höhere Gewalt oder andere vom Auftragnehmer nicht zu vertretende Umstände die Vertragserfüllung unmöglich machen.
  • Ein Verstoß gegen Ziffer V Punkt 6 vorliegt. Die Auftragnehmer ist in diesem Fall berechtigt, die Veranstaltung bzw. den Vertragsgegenstand abzusagen.
  • Veranstaltungen unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen z.B. des Auftraggebers oder Zwecks gebucht werden.

2. Im Falle des berechtigten Rücktritts durch den Auftragnehmer steht dem Kunden kein Anspruch auf Schadenersatz zu. Schadenersatzansprüche des Auftragnehmers bleiben davon unberührt und vorbehalten.

3. Im Falle eines Verstoßes des Hausrechtes in den Örtlichkeiten des Auftragsnehmers ist dieser Berechtigt, die Veranstaltung abzubrechen.

Reservierungsbedingungen

1. Im A la Carte Geschäft, bieten wir unseren Gästen ab 6 Personen ausschließlich ein ausgewähltes Menü an, welches im Vorfeld bestellt und auf Wunsch abgestimmt wird.

2. Reservierungen welche 24h vor Reservierung storniert werden sowie No-Shows behalten wir uns das Recht vor gem. VI Punkt 3 die Beträge in Rechnung zu stellen.

Reklamation

1. Besteht bei der von uns gelieferten Ware reklamationsbedarf, so hat der Auftraggeber oder eine bevollmächtigte Person uns das unverzüglich bei Übergabe mittzuteilen. Eine nachträgliche Reklamation kann nicht angenommen werden.

2. Sollten Störungen oder Mängel an der Leistung des Auftragnehmers auftreten, wird dieser bemüht sein, für Abhilfe zu sorgen. Der Auftraggeber ist verpflichtet, Störungen oder Mängel umgehend noch während der Veranstaltung anzuzeigen und das ihm zumutbare beizutragen, um die Störung zu beheben und einen Schaden gering zu halten. Mängelrügen können nur während der Veranstaltung anerkannt werden. Im Übrigen ist der Auftraggeber verpflichtet, den Auftragnehmer rechtzeitig auf die Möglichkeit eines außergewöhnlich hohen Schadens hinzuweisen.

Lieferverzug

Der Auftraggeber gewährt dem Auftragnehmer einen Verzug von bis zu 60 min unberührt davon, das wir bemüht sind die vereinbarten Termine einzuhalten.

Schadenersatzpflicht

Zum Schadenersatz verpflichtet wegen Verletzung einer vertraglichen Verpflichtung ist der Auftragnehmer nur dann, wenn dem Auftragnehmer oder einem seiner Angestellten Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit an der Entstehung des Schadens zur Last gelegt werden kann. Haftungsausschlüsse oder Beschränkungen betreffen nicht die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz.

Schlussbestimmungen

1. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages, der Antragsannahme oder dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Geltungsbereich gem. II sollen schriftlich erfolgen. Dies gilt auch für die Abbedingung des Schriftformerfordernisses. Einseitige Änderungen oder Ergänzungen durch den Auftraggeber sind unwirksam.

2. Erfüllung- und Zahlungsort ist der Sitz des Auftragnehmers.

3. Ausschließlicher Gerichtsstand – auch für Scheck- und Wechselstreitigkeiten – ist im kaufmännischen Verkehr der gesellschaftsrechtliche Sitz des Auftragnehmers. Sofern ein Vertragspartner die Voraussetzung des § 38 Abs. 2 ZPO erfüllt und keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, gilt als Gerichtsstand des Auftragnehmers.

4. Es gilt deutsches Recht. Die Anwendung des UN-Kaufrechts und des Kollisionsrechts ist ausgeschlossen.

5. Der Auftraggeber wird gem. § 33 BDSG sowie § 3 TDDSG darüber unterrichtet, dass der Auftragnehmer die Bestandsdaten (Name/Adresse) in maschinenlesbarer Form und nur für Aufgaben, die sich aus dem Vertrag ergeben, maschinell verarbeitet. Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Gastdaten offen zu legen, sofern dies nur für die Sicherstellung des Betriebs erforderlich ist (staatliche Stellen).

6. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam oder nichtig sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.

7. Es gilt das Hausrecht des Auftragnehmers in dessen Örtlichkeiten.